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Donnerstag, 18.07.2019
Kreative Werkstatt
NEWE Service
NEWEs Frische Küche

Das Behindertenwohnheim Haus 83

Das im Jahr 2000 sanierte Wohnheim bietet geistig/ mehrfachbehinderten und chronisch mehrfachgeschädigten Menschen ein behindertengerechtes zu Hause. Das modern im Wohncharakter eingerichtete Haus eröffnet umfangreiche Möglichkeiten hauswirtschaftlichen Tätigkeiten nachzugehen und dabei individuelle Fähig- und Fertigkeiten zu trainieren. Ebenso stehen ein Beschäftigungs- und Gymnastikraum zur Verfügung. Eine großflächige Außenanlage mit Grill- und Tischtennisplatz, Garten und Sitzecke lädt zu vielfältigen Aktivitäten im Freien ein.

Wohnheim und Wohngruppe

Behindertenwohnheim

In dem Haus werden zwei unterschiedliche konzeptionelle Betreuungsangebote mit interner Tagestruktur umgesetzt:

1) Wohnheim für geistig und mehrfach behinderte Menschen
2) Komplämentäre sozialtherapeutische Wohngruppe für geistig behinderte Menschen und / oder chronisch mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke mit Verhaltensauffälligkeiten.

Leitmotiv der Betreuung im Wohnheim für Behinderte

Das Leitmotiv der konzeptionellen Umsetzung ist die Arbeit und Beschäftigung der BewohnerInnen. In der sozialtherapeutischen Wohngruppe ist aufgrund der Komplexität der Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten der BewohnerInnen eine besonders engmaschige individuelle Betreuung erforderlich.

Aus dem Ansatz des sozialtherapeutischen Wohnens leiten sich für beide Strukturen u. a. folgende Arbeitsschwerpunkte ab:

  • Förderung zur Selbstständigkeit bei alltäglichen Dingen des Lebens;
  • Unterstützung in der Tagesstrukturierung sowie der sinnvollen und geplanten Freizeitgestaltung;
  • Unterstützung bei psychischen und physischen Problemlagen.

Grundbedürfnisse der BewohnerInnen nach Akzeptanz, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung sowie nach Geborgenheit fließen ebenso in die tägliche Arbeit ein, wie die Hilfe und Förderung im sozialen Umgang untereinander, Unterstützung bei der Gesprächsführung und bei medizinisch-gesundheitlichen Angelegenheiten. Generell stellt das Leben in einem offenen Wohnheim eine hohe Anforderung an den Einzelnen/ die Einzelne dar, insbesondere im Hinblick auf die Selbständigkeit und persönliche Lebensplanung. Daher ist die Förderung der BewohnerInnen besonders darauf gerichtet, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und eine bestmögliche Eigen- und Grundversorgung zu gewährleisten. Dabei ist die Eingliederung in die Werkstatt für behinderte Menschen ein mögliches Ziel.

Eine Tagesstrukturierung ist für die individuelle Entwicklung grundlegend und so werden u. a. folgende Angebote und Maßnahmen in den täglichen Ablauf mit einbezogen:

  • Beschäftigungs- und Kreativ-Angebote
  • Koch- und Backtraining
  • sämtliche hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Selbstversorgung (Einkäufe und Speisenzubereitung)
  • kognitive Trainingsformen
  • Gruppengespräche/Einzelgespräche.

Ebenso wichtig sind Verhaltenstraining und Übung der sozialen Kompetenz, aber auch die Pflege von Beziehungen zu Angehörigen, Bekannten, Freunden und Betreuern/Betreuerinnen.